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Historische Tabakfabrik Striesen 3.BA

Glashütter Straße 92 & 94, 01277 Dresden

Informationen

Das Objekt

Im Dresdner Stadtteil Striesen siedelten sich bereits ab Ende der 1890er Jahre verschiedene Unternehmen der Zigaretten- und optischen Industrie an. Prägende Industriebauten in dem Viertel südlich der Schandauer Straße sind die ehemaligen Ernemann-Werke (die heutigen Technischen Sammlungen) sowie die Zigarettenfabrik Jasmatzi - Ihre zukünftige Immobilie.

Das denkmalgeschützte Gebäude wurde im Jahr 1912 als Erweiterungsbau der bereits bestehenden Tabakfabrik errichtet und ist mit einem charakteristischen Verbindungsgang über die Glashütter Straße mit dem neueren Gebäudekomplex an der Schandauer Straße verbunden.

Mit einer Gesamtfläche von ca. 5.153 m² erstreckt sich das Grundstück im Herzen von Striesen-Ost, einer der gefragtesten Wohngegenden der sächsischen Landeshauptstadt mit perfekter Infrastruktur und einer optimalen verkehrstechnischen Anbindung. Bei dem Vorhaben handelt es sich um eine gemeinsame WEG (Wohneigentümergemeinschaft). Die Sanierung erfolgt in 3 Bauabschnitten. Nach der denkmalgerechten Gebäudesanierung verfügt das historische Industriebauwerk über 131 modern ausgestattete Eigentumswohnungen sowie 30 Stellplätze in der neu errichteten Tiefgarage.

Es entstehen großzügig geschnittene 1 bis 5-Raumwohnungen mit Wohnflächen von 32 m² bis 166 m², mit Balkon(en), Loggien oder Terrasse(n). Alle Wohnungen sind bequem über einen Aufzug zu erreichen. So ist auch im Alter ein leichter Zugang gewährleistet.

Ein moderner Sonnenschutz an den Fenstern, Echtholzparkett, Fußbodenheizung und die innovative Haustechnik in der Grundausstattung tragen zu einer hohen Lebensqualität der zukünftigen Bewohner bei. Je Etage und Bauabschnitt befinden sich Waschräume mit bereitgestellten Industriewaschmaschinen (Münzeinwurf) zur freien Verwendung. Die Wohnungen erhalten (im Bad, WC oder Küche) einen Waschmaschinenanschluss bzw. ein Eckventil.

Eine ausreichende Anzahl von Fahrradabstellplätzen wird in den Kellerräumen bereitgestellt. Das ehemalige Fabrikgebäude wird durch eine zeitgemäße und freundlich gestaltete Außenanlage abgerundet. Ein Spielplatz sowie Sitzgelegenheiten finden selbstverständlich ihren Platz und fügen sich harmonisch in das Gesamtbild ein.

Gebäudehistorie

Das Industriegebäude - Zeugnis einer bewegten Geschichte

Mit dem Namen Jasmatzi verbinden viele alte Dresdner die Blüte der hiesigen Tabakindustrie. Die Residenzstadt galt Anfang des 20. Jahrhunderts als deutsche „Zigaretten-Hauptstadt“. 1862 wurde hier Deutschlands erste Zigarettenfabrik gegründet. Viele weitere folgten, insbesondere im Stadtteil Striesen. Die 141 Dresdner Zigarettenfabriken im Jahr 1925 waren nicht nur ein wichtiger Arbeitgeber für rund ein Viertel der Dresdner Arbeiterschaft, sondern auch Impulsgeber für das Entstehen des Dresdner Verpackungsmaschinenbaus.

Die Firma Jasmatzi wurde 1880 von Georg Anton Jasmatzi als kleines Handwerksunternehmen gegründet. Der aus Griechenland stammende Unternehmer war seit 1868 als Werksmeister in der Firma "Compagnie Laferme" von Joseph von Hupmann beschäftigt, machte sich dann jedoch selbständig. Zunächst verkaufte er in einem kleinen Laden auf der Waisenhausstraße selbst hergestellte Zigarren, die reißenden Absatz fanden. 1889 ermöglichte ihm sein geschäftlicher Erfolg zunächst den Erwerb eines Grundstückes an der Blasewitzer Straße 17. 1900 folgten weitere Produktionsgebäude an der Schandauer Straße 68 und der Glashütter Straße 94. Die Planungen stammten vom Dresdner Architektenbüro Rose & Röhle. Ein Verbindungsgang über die Straße verbindet das Haus mit einem 1912 von Lossow & Kühne errichteten Erweiterungsbau.

In der Folgezeit entwickelte sich die Firma zum bedeutendsten Striesener Tabakunternehmen. Hergestellt und in alle Welt exportiert wurden Zigaretten der Marken "Cheops", "Sphinx" und "Ramses". Jasmatzi galt als Vorzeigeunternehmer und war zugleich griechischer Konsul in Sachsen. Nachdem das Familien-unternehmen 1901 in eine Aktiengesellschaft umgewandelt worden war, verließ er bereits ein Jahr später die Firma und gründete 1907 wieder einen eigenen Betrieb zur Herstellung von Zigarettenmaschinen ("Georg Jasmatzi & Söhne").

1915 kam die Jasmatzi AG in den Besitz der Deutschen Bank und erwarb zahlreiche weitere Tabakhersteller. Zu diesen gehörten u.a. die Dresdner Josetti Cigarettenfabrik, die Tabak- und Cigarettenfabrik Sulima, die Delta Cigarettenfabrik sowie die Firma Constantin in Hannover. 1925 schloss man einen Vertrag mit dem Reemtsma-Konzern ab, der wenig später Teile der Markenrechte übernahm und die Jasmatzi AG 1935 endgültig als Zweigwerk in den Konzern eingliederte.

Das nach 1945 enteignete und verstaatlichte Unternehmen gehörte ab 1959 als Werk I zum VEB Vereinigte Dresdner Zigarettenfabriken. Im früheren Hauptgebäude der Firma Jasmatzi entstand der Sitz dieses Unternehmens.

Nach der politischen Wende übernahm die Phillip Morris GmbH aus München die Gebäude und die Markenrechte an den Sorten "f6", "Karo" und "Juwel". Die Zigarettenfabrik wurde vollständig saniert und für den internationalen Wettbewerb fit gemacht. 110 Mio. Mark flossen dabei in die Modernisierung der Technik und Gebäude sowie Qualifizierung der Mitarbeiter.

Im Jahr 2017 erwarb das auf Altbausanierung spezialisierte Immobilienunternehmen USD Immobilien GmbH das denkmalgeschützte Objekt Glashütter Straße 94 / Ecke Gottleubaer Straße 8 mit dem Ziel, modernen Wohnraum zu schaffen und Dresden wieder ein Stück zu verschönern - USD - Unser schönes Dresden!

Der Standort

Der Stadtteil Striesen gehört – neben dem noblen Weißen Hirsch und dem angrenzenden Blasewitz – zweifellos zu den attraktivsten und dicht besiedeltsten Wohngebieten der sächsischen Landeshauptstadt. Seit der Eingemeindung nach Dresden im Jahre 1892 entstanden hier vor allem während der Gründerzeit repräsentative villenartige Stadthäuser, die das Stadtviertel bis heute prägen - im Volksmund auch Striesener Würfel benannt. Ein großer Teil der Bebauung überstand den Zweiten Weltkrieg unversehrt. Die Mehrfamilienhäuser im Gründerzeit- und Jugendstil mit üppigen Straßen- und Gartenbegrünungen sowie die ausgezeichnete Lage des ehemaligen Beamtenviertels zwischen dem Stadtzentrum und der Elbe ließen Striesen zu einem Favoriten auf dem Dresdner Immobilienmarkt werden.

Mit der politischen Wende begann die hochwertige Sanierung des Stadtviertels. Bis heute wurden über 95 % der historischen Häuser mit ihren reich gegliederten Fassaden, Erkern und Balkonen liebevoll restauriert und die großzügig geschnittenen und erstklassig ausgestatteten Wohnungen aufwendig saniert. In den wenigen Lücken fügen sich attraktive Neubauten harmonisch in die vorhandene Baustruktur ein.

Die Infrastruktur Striesens ist hervorragend entwickelt. So findet man in Striesen sämtliche Einrichtungen für den täglichen Bedarf in fußläufiger Entfernung. Zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten und Restaurants prägen den Stadtteil. Die medizinische Versorgung ist exzellent. Die Anbindung an den sehr guten Dresdner öffentlichen Nahverkehr ist ausgezeichnet. Striesen ist auch ein "junger" Stadtteil. Hier wohnen viele Familien mit Kindern. Entsprechend groß ist die Anzahl an vorschulischen wie schulischen Einrichtungen. Viele Schulen, Gymnasien und Kindergärten wurden in den letzten Jahren saniert und so auf den neusten Stand der Technik gebracht.

Striesen ist geprägt von schönen alten Straßenbäumen, historischen Gaslaternen und gepflegten Garten- und Parkanlagen. Der nur wenige Fußminuten entfernte Hermann-Seidel-Park lädt zur Erholung um die Ecke ein. Der in der Nähe liegende Große Garten - ein Park barocken Ursprungs - bietet zahlreiche Sport- und Freizeitmöglichkeiten und ist mit einer Fläche von zwei Quadratkilometern Dresdens größte innerstädtische Parkanlage. Auch die Elbwiesen, der Dresdner Zoo und das historische Stadtzentrum sind in wenigen Minuten mit dem Fahrrad oder dem öffentlichen Nahverkehr zu erreichen.

Die Dynamik des Wirtschaftsstandortes Dresden sowie die hohe Wohn- und Lebensqualität sind beispiellos in den Neuen Bundesländern und führen auch zukünftig zu einer weiter steigenden Nachfrage nach Wohnraum.

Legende

frei
verkauft

Wirtschaftsräume

Nr. Etage/Typ Details Wohnfläche in m² Zimmer GrundrissGrundriss
Keller

Wohnungen

Nr. Etage/Typ Details Wohnfläche in m² Zimmer GrundrissGrundriss
1 HP

Balkon

57.1 2
2 HP

Balkon

44.9 2
3 HP

Balkon

101.7 4
4 HP

Balkon

64.9 2
5 HP

Balkon

46.5 1.5
6 HP

Balkon

54.2 2
19 HP

Balkon

52.5 2
20 HP

Balkon

48.9 2
21 HP

2 Balkone, Sondernutzungsfläche Garten ca. 114,8 m², Gartenhaus

87.2 4
22 HP

Balkon

46 2
23 HP

Balkon

53.5 2
24 HP

Balkon

53.8 2
25 1.OG

Balkon

41.8 2
26 1.OG

Balkon

46.4 2
27 1.OG

Balkon

32.9 1
28 1.OG

Balkon

44.4 2
29 1.OG

2 Balkone

101.9 3.5
30 1.OG

Balkon

65.1 2
31 1.OG

Balkon

46.6 1.5
32 1.OG

Balkon

36.9 1
33 1.OG

Balkon

44 2
49 1.OG

Balkon

52.1 2
50 1.OG

Balkon

49.1 2
51 1.OG

2 Balkone

88.9 4
52 1.OG

Loggia u. Balkon, Anschluss an Brücke: Gesamtnutzfläche 103,8 m²

87.9 3
53 1.OG

Balkon

53.2 2
54 2.OG

Balkon

42.2 2
55 2.OG

Balkon

47.7 2
56 2.OG

Balkon

33.6 1
57 2.OG

Balkon

45.6 2
58 2.OG

2 Balkone

104.4 4
59 2.OG

Balkon

65.8 2
60 2.OG

Balkon

46.8 1.5
61 2.OG

Balkon

37.6 1
62 2.OG

Balkon

45 2
78 2.OG

Balkon

53.4 2
79 2.OG

Balkon

50.7 2
80 2.OG

2 Balkone

91.5 4
81 2.OG

Terrasse + Balkon, Anschluss an Brücke: Gesamtnutzfläche 101,3 m² 

84.9 2
82 2.OG

Balkon 

55.1 2
83 3.OG

Loggia

60.9 2
84 3.OG

Balkon 

34 1
85 3.OG

Loggia

40.3 1
86 3.OG

Loggia

90.7 3
87 3.OG

Balkon 

65.2 2
88 3.OG

Balkon 

48 1.5
89 3.OG

Balkon 

39.4 1
90 3.OG

Balkon 

47.3 2
105 3.OG

Balkon 

55 2
106 3.OG

Balkon 

49.8 2
107 3.OG

Loggia

81.7 3
108 3.OG

Loggia

41.6 1
109 3.OG

Balkon 

54.6 2
110 3.OG

Balkon 

60.3 2
111 4.OG/DG

Loggia

123.3 4
112 4.OG/DG

AR über Whg., Loggia

84.3 4
113 4.OG

AR über Whg., Loggia

79.8 3
114 4.OG

Loggia

42.9 2
115 4.OG

AR über Whg., Loggia

37.8 1
127 4.OG

AR über Whg., Loggia

80.6 3
128 4.OG

AR über Whg., Loggia

84.3 3
129 4.OG/DG

Logia

113.8 4
130 4.OG

Loggia

45.7 2

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